Liebe Wanderfreundinnen und Wanderfreunde!
 
Auf Schusters Rappen
Auf Schusters Rappen erlebt man die herbstlichen Landschaften hautnah und in voller Schönheit. Das Laub färbt sich bunt, herbstliche Düfte sprechen die Sinne an und die Temperaturen, die nicht mehr so heiß wie im Hochsommer sind, machen Laune auf Bewegung an der frischen Luft. Jetzt erst recht Wandern. Wenn die Gelenke anfangen, Probleme zu machen, neigen manche Menschen dazu, Bewegung zu vermeiden. Doch das ist grundfalsch. Mit ein wenig Planung und Vorbereitung kann man dafür sorgen, dass aus der Wanderlust kein Wanderfrust entsteht.
 
Es gibt kein schlechtes Wetter. Wichtig fürs Wohlbefinden ist die Wahl der Kleidung. Wanderstiefel sind heute nicht mehr so schwer wie die ledernen Bergstiefel vergangener Jahre. Beim Kauf sollte man sich Zeit mit dem Anprobieren lassen – nichts ist lästiger als reibendes Schuhwerk und Blasen an den Füßen. Die Schuhe sollten auf der Wanderung auch nicht zum ersten Mal getragen, sondern besser schon vorher bei kleineren Spaziergängen eingelaufen werden. Wasserfest und mit rutschfesten Sohlen ausgestattet, ist man auch bei einem kräftigen Herbstschauer trocken und sicher unterwegs.
 
Für den Schutz vor Regen sollte auf jeden Fall eine wasserfeste Jacke oder ein Regencape mit Kapuze im Rucksack sein. Der Rest der Bekleidung ist am besten bequem und nicht zu eng geschnitten. Ideal ist Funktionskleidung, die Feuchtigkeit nach außen ableitet, wenn es mal steiler wird.
Bewährt hat sich das sogenannte Zwiebelprinzip, also Kleidung in mehreren Lagen, die man je nach Witterung aus- oder anziehen kann.
 
Das Trinken und die Notfallapotheke: Auch wenn die Temperaturen im Herbst nicht mehr hochsommerlich sind, darf das Trinken bei der Bewegung im Freien nicht vernachlässigt werden Unterwegs sind Wasser, Fruchtsaftschorlen oder isotonische Getränke am besten geeignet, um den Durst zu stillen. Ein Erste-Hilfe-Set mit Reiseapotheke darf im Gepäck ebenfalls nicht fehlen. Verbandsmaterial und Pflaster, Schere, Dreieckstuch gehören zur Grundausstattung.
 
Das eng geknüpfte Mobilfunknetz in Deutschland gibt zudem die Sicherheit, dass man so gut wie überall unter der zentralen Notrufnummer 112 Hilfe rufen kann – vorausgesetzt natürlich, das Handy ist auch immer dabei.
 
„Frisch auf“ Hannelore Lisching (1. Vorsitzende)
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